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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt & Ausbildung Ziele setzen
00:00 10.02.2018
Sie wurden am 2. Februar 2018 als Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik freigesprochen: Marvin Bülling, Julius Fehres, Felix Hansen, Magdalena Kasprzyk, Oguzhan Köse, Julian Kokocinski, Niklas Lößner, Julian Lorenz, Fynn Mähl, Robin Mende, Kay Michels, Philip Moreau, Philipp Otto, Christian Petersen, Lennard Sack, Björn Scheil, Phil Schmidt, Thorben Siebken, Tobias Stickan, Sven Tüxen, Jan Vahl
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10.02.2018

Arbeitsmarkt & Ausbildung

Der Saal des Legienhofes war festlich geschmückt und voll besetzt. Dies aus einem guten Grund: Auf der Freisprechungsfeier der Elektro-Innung Kiel erhielten 20 junge Männer und eine junge Frau ihren Gesellenbrief. „Der beste Weg, die Zukunft zu gestalten, ist sie zu erbauen“, begann Obermeister der Elektro-Innung Kiel, Albert Overath, seine Rede. Besonders der hohe Fachkräftebedarf solle den Gesellen Mut machen auf eine schnelle und gute Anstellung. Dennoch sei die stetige Fortbildung ein essentieller Faktor, um bei der sich stetig weiter entwickelnden Technik auf dem neuesten Stand zu bleiben. „Sie haben eine qualifizierte Ausbildung erhalten und ein festes Fundament für Ihre Zukunft gelegt. Doch das ist erst der Anfang. Ob Sie den Meister oder den Technikerabschluss machen oder ein Studium beginnen – in den nächsten fünf bis zehn Jahren steht ein Generationswechsel in den Betrieben an. Nun liegt es an Ihnen, diese Lücken zu füllen. Ziele setzen, ist wichtiger, als Ziele zu erreichen. Denn man braucht Ziele, um arbeiten zu können.“

Sollte trotzdem der ein oder andere seiner Schützlinge Probleme haben, würden er und seine Kollegen auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. „Ihr alle werdet gebraucht“, betonte Overath, der zusammen mit Prüfungsausschussvorsitzenden Kai Wriedt die Gesellenbriefe überreichte. „Sie haben Ihre Zukunft in der Hand: Also packen Sie es an“, schloss Overath seine Rede. Nach ihrer Freilassungsfeier gehören die Elektrotechniker für Energie und Gebäudetechnik zur qualitativ gut ausgebildeten Elite. Dennoch soll nun erst einmal das Feiern ihrer Leistung im Vordergrund stehen. „Auf das, was Ihr erreicht habt, könnt Ihr absolut stolz sein“, sagte Overath.

Info zum Berufsbild

Das E-Handwerk bietet sieben Ausbildungswege an:
- Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
- Elektroniker/-in Fachrichtung Automatisierungstechnik
- Elektroniker/-in Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik
- Systemelektroniker/-in
- Elektroniker/-in für Maschinen- und Antriebstechnik
- Informationselektroniker/-in Schwerpunkt Bürosystemtechnik
- Informationselektroniker/-in Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik

Als Elektroniker sitzt man natürlich nicht nur vor dem Laptop. Die Arbeit auf Baustellen oder beim Kunden vor Ort steht nach wie vor im Mittelpunkt. Das bringt Abwechslung und macht Spaß. Jeder Elektroniker wird in Bereichen wie Digitaltechnik, Netzwerktechnik und Kommunikation ausgebildet. Auch in der Programmierungs- und Steuertechnik werden jetzt alle fit gemacht. Dazu kommt die gezielte Vorbereitung auf den Berufsalltag. Schon während der Ausbildung lernt man zudem den Umgang mit Kunden, Beratung, Verkauf und Kalkulation.

Die Azubis sind gefordert, schöpferisch und kreativ zu denken und das Ergebnis dieses Prozesses mit den eigenen Händen in erfolgreiche Werke umzusetzen. Das alles zählt zu den spannenden Herausforderungen des Handwerksberufes.

Kontakt: Elektro-Innung Kiel, Sophienblatt 48a, 24114 Kiel,
Tel. 0431 /6 15 71

www.elektro-innung-kiel.de

Freisprechungsfeier der Metall-Innung Kiel

Metall-Innung Kiel

Sie haben ihren Gesellenbrief als Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik, und als Feinwerkmechaniker, Fachrichtung Feinwerktechnik und Fachrichtung Maschinenbau, erhalten. Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik: Tobias Dreier, Marcel Engel, Tom Christian Hansen, René John, Pascal Kloth, Jesse Nolde, Stefan Stolte Feinwerkmechaniker Fachrichtung Feinwerktechnik und Fachrichtung Maschinenbau: Hannes Fliessner, Tim Niklas Meynberg, Hannes Schmidt, Joshua Christopher Schütze
Sie haben ihren Gesellenbrief als Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik, und als Feinwerkmechaniker, Fachrichtung Feinwerktechnik und Fachrichtung Maschinenbau, erhalten. Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik: Tobias Dreier, Marcel Engel, Tom Christian Hansen, René John, Pascal Kloth, Jesse Nolde, Stefan Stolte Feinwerkmechaniker Fachrichtung Feinwerktechnik und Fachrichtung Maschinenbau: Hannes Fliessner, Tim Niklas Meynberg, Hannes Schmidt, Joshua Christopher Schütze

Der 31. Januar 2018 war für die Absolventen der Metall-Innung Kiel ein ganz besonderer Tag: Sie erhielten im Rahmen der Freisprechungsfeier im „Legienhof“ ihre Gesellen-Urkunden und Zeugnisse.

Die festliche Ansprache hielt Peter Wesuls, der in seiner Rede einen interessanten Einblick in die Ausbildung im Metall-Handwerk gab und zukünftige Tätigkeitsbereiche vorstellte. Im Anschluss sorgte die Übergabe der Urkunden, bei der Peter Wesuls durch den Prüfungsausschuss unterstützt wurde, für eine festliche Atmosphäre und in den Augen der Gesellen war ein funkelndes Strahlen zu erkennen.

Die geehrten Absolventen stammen aus den Bereichen „Metallbau“ (Fachrichtung: Konstruktionstechnik) und „Feinwerkmechanik“. Peter Wesuls machte deutlich, dass das Handwerk der Metallbauer aus unserem Leben gar nicht mehr wegzudenken ist: „Vom Vordach bis zur Großbaustelle auf dem Flughafen, das Bushäuschen um die Ecke, Treppen und Geländer, schwimmende Häuser, selbst Ökohäuser: Ohne Metall kommt moderne Architektur nicht aus.“ Auch die Feinwerkmechanik ist in vielen Bereichen von immenser Bedeutung. „In der Medizintechnik, für die Herstellung optischer Geräte, in der Messtechnik oder in der Schiffstechnik, Luft- und Raumfahrt – in fast allen Hightech-Branchen sind Feinwerkmechaniker/-innen gesucht, denn ohne Werkzeugbauer stehen alle Räder still“, erklärte er.

Info zum Berufsbild

Metallbauer/-in – Konstruktionstechnik

Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik stellen Stahl- und Metallbaukonstruktionen her, montieren sie und halten sie instand. Sie finden unter anderem Beschäftigung in Handwerksbetrieben des Metallbaus und in Betrieben, die sich auf die Verarbeitung von Metall im Aus- oder Hochbau spezialisiert haben, zum Beispiel Dachdeckerbetriebe oder Fassadenbauunternehmen.

Feinwerkmechaniker/-in

Feinwerkmechaniker/innen fertigen Produkte der Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik sowie der Vorrichtungs- und Formenbautechnik. Ebenso stellen sie Maschinen, Geräte, Systeme und Anlagen her, die sie zudem warten und instand setzen. Sie finden Beschäftigung in erster Linie bei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissen, im Maschinen- und Werkzeugbau, in Betrieben, die elektrische Mess- und Kontrollinstrumente produzieren. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung bei Wartungsund Reparaturdiensten.

Kontakt: Metall-Innung Kiel, Eckernförder Straße 217, 24119 Kiel, Tel. 0431/98 18 90

www.metallinnung-kiel.de

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