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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt & Ausbildung Erweitertes Ausbildungsangebot der AOK NordWest
15:37 27.08.2018
Zum bevorstehenden Berufsstart sollten sich die Bewerberinnen und Bewerber umfassend über das Berufsbild und Firmen informieren. FOTO: GETTY IMAGES/ISTOCKPHOTO
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Wieder bietet die AOK NordWest im Einstellungsjahr 2019 für junge Menschen ein duales Studium über sieben Semester mit dem international anerkannten Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) an. Zusätzlich werden ab Mitte nächsten Jahres junge Nachwuchskräfte in der Region für einen Ausbildungsplatz zum Sozialversicherungsfachangestellten gesucht. „Wir setzen unsere Ausbildungsoffensive fort und beugen dem Fachkräftemangel vor. Seit Jahren garantieren wir sehr gut qualifizierten Fachkräftenachwuchs und bieten den jungen Menschen mit einer attraktiven Ausbildung einen spannenden Berufsweg und ausgezeichnete Entwicklungsperspektiven an“, so AOK-Serviceregionalleiter Wilfried Paulsen. Wer sich für 2019 bewerben möchte, kann seine Bewerbungsunterlagen noch bis zum 3. Oktober einreichen. Die Internetadresse für die online-Bewerbungen lautet: aok.de/nw/ausbildung Mit dem erfolgreichen Abschluss der Prüfung nach drei Jahren werden die jungen Mitarbeiter überwiegend in den unterschiedlichen Bereichen der Kundenberatung eingesetzt. „Mit unserer Investition in Ausbildungsplätze setzen wir ein positives Zeichen für den regionalen Ausbildungsmarkt. Auszubildenden mit guten Leistungen bieten sich außerdem zahlreiche Karrierechancen nach der Ausbildung“, so Paulsen. So ist ein Aufstieg zum AOK-Fachwirt oder das Studium zum AOK-Betriebswirt möglich, dessen erfolgreicher Abschluss die Chance auf Führungsaufgaben bietet.

Das duale Studium über sieben Semester,das im Einstellungsjahr 2018 erstmalig ausgeschrieben wurde, verbindet die akademische Ausbildung durch eine Hochschule mit beruflicher Praxis im Unternehmen mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.). Es wird parallel zur dreijährigen Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten absolviert. Auch das duale Studium mit integrierter Ausbildung bei der AOK eröffnet vielfältigste berufliche Perspektiven mit viel Verantwortung und ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen: AOK NordWest–Die Gesundheitskasse www.aok.de/nw/ausbildung


Stefan Saal, Ausbildungsmarketing und Nachwuchsförderung EDEKA. FOTO: VERENA REINKE
Stefan Saal, Ausbildungsmarketing und Nachwuchsförderung EDEKA. FOTO: VERENA REINKE

Vielen Schulabsolventen ist gar nicht bewusst, dass EDEKA Nord mit 1.300 Azubis zu den größten Ausbildern in Norddeutschland gehört.

Stefan Saal, Ausbildungsmarketing und Nachwuchsförderung, gibt einen Einblick in die Ausbildung bei EDEKA.

In wie vielen Berufsfeldern bilden Sie eigentlich aus?

Wir bilden in über 20 verschiedenen Berufen aus. Das reicht von handwerklichen Tätigkeiten wie Fachverkäufer/- in oder Fleischer/-in über kaufmännische bis hin zu IT-Berufen. Sogar kreative Ausbildungsberufe wie den Mediengestalter bieten wir an.

Wie finde ich denn heraus, ob eine Ausbildung bei EDEKA das Richtige für mich ist?

Am besten, indem die jungen Leute es einfach ausprobieren! Rund 50 Prozent unserer Auszubildenden kennen uns bereits aus einem Praktikum, aus einer Aushilfstätigkeit oder durch einen Ferienjob. Auf diese Weise begeistern sich sehr viele spätere Bewerber für einen der bei uns angebotenen Ausbildungsberufe.

Und was ist das Besondere an einer Ausbildung bei EDEKA?

Erst mal das große Angebot verschiedener Ausbildungsberufe für sämtliche Schulabschlüsse.

Aber natürlich auch die intensive Betreuung und die vielfältigen Möglichkeiten zur Weiterbildung während und nach der Ausbildung wie die Ausbildung zum Frischespezialisten. Wir bieten unseren Auszubildenden Warenkundeseminare an und vermitteln ihnen betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Außerdem gibt es Wettbewerbe wie den Mega-Azubi und weitere Azubi-Projekte.

Und welche Chancen bieten sich nach einer Ausbildung?

Wir bieten Aufstiegs- und Karrierechancen, die deutlich besser sind als in anderen Branchen. Theoretisch kann man bei uns mit einer Ausbildung starten und mit Anfang 30 seinen eigenen Markt eröffnen.

Außerdem hat bei uns jeder eine Chance, der sich engagiert und erfolgreich sein möchte. Das ist für uns übrigens in allen Ausbildungszweigen entscheidender als Schulabschlussnoten. Für uns zählt, ob jemand Interesse und Einsatz zeigt. Alles andere lernt er bei uns.


Die alte „Schwalbe“ hat einen elektrischen Antrieb bekommen: Jawid Oruzgani und Mika Glasik (v.li.) haben das Projekt verantwortlich betreut. FOTO: BRITT MIELKE, STADTWERKE KIEL AG
Die alte „Schwalbe“ hat einen elektrischen Antrieb bekommen: Jawid Oruzgani und Mika Glasik (v.li.) haben das Projekt verantwortlich betreut. FOTO: BRITT MIELKE, STADTWERKE KIEL AG

Die alte Schwalbe lief nicht mehr und hatte ihre besten Jahre längst hinter sich gelassen. Die KR 51 ist ein Kleinroller des Herstellers Simson, der in DDR-Zeiten Kultstatus erlangte. Zwecks Auffrischung und Modernisierung war sie in der Ausbildungswerkstatt der Stadtwerke gelandet. Und sollte dort darüber hinaus vom ursprünglichen Verbrennungsmotor befreit und mit einem elektrischen Antrieb versehen werden. Eine große Aufgabe für die jungen Auszubildenden. „Wir haben unsere Industriemechaniker und Elektroniker für Betriebstechnik mit diesem Projekt beauftragt. Sie sollten es als eigenverantwortliches Projekt umsetzen“, erklärt Ausbildungsmeister Henning Kammann. Ziel der Aktion war es primär, den jungen Menschen die Herangehensweise an ein größeres Projekt zu ermöglichen. „Wie nähere ich mich diesem Thema? Wer ist für was verantwortlich? Und wer hat das Sagen? Ein hoher Anspruch an ein junges Team“, hebt Kamann hervor. Eigenverantwortung und Initiative waren hierbei gefragt. Sowohl eine Organisationsstruktur als auch ein Projektplan sollten entwickelt undaufgestellt werden. „Wir sind anfangs mit 15 Personen gestartet“, berichtet Mika Glasik (17). „Jawid Oruzgani (21), Hans Hennig Först (20) und ich waren die Verantwortlichen. Aber auch delegieren muss man lernen“, lacht er. Gute 14 Tage hatten sie Zeit, um den alten Roller komplett auseinanderzunehmen, sämtliche Teile zu sandstrahlen und alles von Grund auf neu aufzubauen. Um dann das gute Stück mit Pulver zu beschichten. Leuchtend blau. Und dann war da natürlich noch der Elektroantrieb, der mit seinen Akkus gut in die alte Schwalbe integriert werden musste. „Wir haben schnell gemerkt, dass wir einfach zu viele waren. Manchmal waren alle weg, Schrauben kaufen oder Ersatzteile besorgen. Zum Arbeiten war dann niemand mehr da“, berichtet Jawid. „Zeitweise haben wir als Verantwortliche aktiv mitgearbeitet, anstatt anzuleiten und zu führen. Wir wollten nicht loslassen. So hatten andere dann aber gar nichts mehr zu tun.“ Doch nach und nach spielte sich das Team ein. Der Wissensaustausch der beiden unterschiedlichen Ausbildungsberufe stand im Fokus und trug wesentlich zum Erfolg des Projekts bei. Heute schnurrt die alte Schwalbe mit ihrem neuen Antrieb fast lautlos über den Hof. Und die Azubis sind zu einem Team gewachsen.

Sicher und zuverlässig – so versorgen die Stadtwerke Kiel die Region mit Strom, Gas,Wasser und Fernwärme Die gleiche Sorgfalt wird auch beim Thema Ausbildung zugrunde gelegt: Rund 65 Auszubildende werden derzeit beim Start ins Berufsleben begleitet.

Mehr Infos zu unseren Ausbildungsberufen gibt es unter www.stadtwerke-kiel.de/Unternehmen/Karriere

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